Zitate aus Büchern "Gespräche mit Gott" (GMG)

Ändern
Angst
Betrachtungsweise
Bewusstheit
"Du solltest"
Emotionen
Entscheidungen
Gefühle
Gebet
Gedanken  2
Gott
Gottes Funktion
Größter Moment
Grund
Handlungen  2
Hölle
Ihr seid Götter
Leidenschaft
Meister
Momente
Ohne Gott
Opfer
Prinzipien  2
Schöpfungsprozeß
Sex
Urteilen  2
Wahl
Widerstand
Wir sind Eins
Worte  2


 
Das Gefühl ist die Sprache der Seele.
Wenn du wissen willst, was in Bezug auf irgend etwas für dich wahr ist, dann achte darauf, was du fühlst.

    Δ    1-1-20



 
Worte sind wirklich das am wenigsten effektive Kommunikationsmittel. Sie lassen sich leicht mißdeuten, werden oft falsch verstanden.
Und warum ist das so? Das liegt am Wesen der Worte. Sie sind nichts weiter als Äußerungen: Geräusche, die für Gefühle, Gedanken und Erfahrungen stehen. Sie sind Symbole, Zeichen, Erkennungszeichen. Sie sind nicht die Wahrheit. Sie sind nicht wirklich, nicht wahrhaftig.
Worte helfen euch vielleicht, etwas zu verstehen. Erfahrung läßt euch wissen.

    Δ    1-1-21



 
Von mir kommt dein erhabenster Gedanke, dein klarstes Wort, dein edelstes Gefühl. Alles, was weniger ist, entstammt einer anderen Quelle.
Der erhabenste Gedanke ist immer jener, der Freude in sich trägt. Die klarsten Worte sind jene, die Wahrheit enthalten. Das nobelste Gefühl ist jenes, das ihr Liebe nennt.

    Δ    1-1-22



 
Alle Menschen sind etwas Besonderes, und alle Momente sind goldene Momente. Es gibt keine Person und keine Zeit, die anderen gegenüber hervorzuheben wäre.

    Δ    1-1-25



 
Höre auf deine Gefühle, deine erhabensten Gedanken, deine Erfahrung. Wenn sich irgend etwas davon von dem unterscheidet, was dir deine Lehrer erzählt haben oder du in Büchern gelesen hast, dann vergiß die Worte. Worte sind die am wenigsten zuverlässigen Wahrheitslieferanten.

    Δ    1-1-28



 
Du wirst das, was du erbittest, nicht bekommen, und du kannst auch nicht alles haben, was du möchtest. Das ist deshalb so, weil du mit deiner Bitte selbst zu verstehen gibst, daß ein Mangel besteht. Wenn du also sagst, daß du eine Sache haben willst, führt das nur dazu, daß du genau diese Erfahrung - den Mangel - in deiner Realität produzierst. Das korrekte Gebet ist daher nie ein Bittgesuch, sondern stets ein Dankgebet.

    Δ    1-1-31



 
Es ist nicht Gottes Funktion, die Bedingungen oder Umstände deines Lebens zu erschaffen oder zunichte zu machen. Gott hat dich erschaffen nach seinem Ebenbild. Den Rest hast du erschaffen, durch die Macht, die dir von Gott verliehen wurde. Gott hat den Lebensprozeß und das Leben selbst, so wie du es kennst, erschaffen. Doch Gott hat dir auch die freie Wahl gegeben, mit deinem Leben zu verfahren, wie du willst.
In diesem Sinne ist dein Wille für dich Gottes Wille für dich.

    Δ    1-1-34



 
Alle menschlichen Handlungen gründen sich auf tiefster Ebene auf zwei Emotionen: auf Angst oder auf Liebe. In Wahrheit gibt es nur zwei Emotionen - nur zwei Worte in der Sprache der Seele. Dies sind die beiden gegensätzlichen Pole der großen Polarität.
Das sind die zwei Punkte -das Alpha und das Omega-, die dem System, das ihr "Relativität" nennt, zu existieren erlauben. Ohne diese beiden Punkte, ohne diese beiden Begriffe von den Dingen könnte keine andere geistige Vorstellung existieren.
Jeder menschliche Gedanke und jede menschliche Handlung gründet sich entweder auf Liebe oder auf Angst. Es gibt keine andere menschliche Motivation, und alle anderen geistigen Vorstellungen leiten sich aus diesen beiden ab. Sie sind einfach verschiedene Versionen, verschiedene Abwandlungen desselben Themas.
Denk darüber intensiv nach, und du wirst erkennen, daß es wahr ist. Das ist es, was ich den stiftenden Gedanken genannt habe. Es ist entweder ein Gedanke der Liebe oder der Angst. Das ist der Gedanke hinter dem Gedanken hinter dem Gedanken. Es ist der erste Gedanke. Es ist die primäre Kraft. Es ist die rohe Energie, welche die Maschine menschlicher Erfahrung antreibt.

    Δ    1-1-37



 
Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst, nicht nur jene, die mit Beziehungen zu tun haben. Entscheidungen, die das Geschäft betreffen, das Wirtschaftsleben, die Politik, die Religion, die Erziehung der jungen Leute, die sozialen Angelegenheiten eurer Nationen, die ökonomischen Ziele eurer Gesellschaft, Beschlüsse hinsichtlich Krieg, Frieden, Angriff, Verteidigung, Aggression, Unterwerfung; Entschlüsse, haben zu wollen oder wegzugeben, zu behalten oder teilen, zu vereinen oder zu trennen - jede einzelne freie Wahl, die ihr jemals trefft, entsteht aus einem der beiden möglichen Gedanken: aus einem Gedanken der Liebe oder einem Gedanken der Angst.

    Δ   



 
Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, wegrennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt. Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.
Angst umhüllt unseren Körper mit Kleidern, Liebe gestattet uns, nackt dazustehen. Angst krallt und klammert sich an alles, was wir haben, Liebe gibt alles fort, was wir haben. Angst hält eng an sich, Liebe hält wert und lieb. Angst reißt an sich, Liebe läßt los. Angst nagt und wurmt, Liebe besänftigt. Angst attackiert, Liebe bessert.
Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht euch nichts anderes zur Wahl. Aber ihr habt freie Wahl, welche der beiden ihr euch aussuchen wollt.

    Δ    1-1-42



 
Wenn ihr euch für die Handlung entscheidet, die euch die Liebe eingibt, werdet ihr mehr als nur überleben, als nur gewinnen, als nur Erfolg haben. Dann werdet ihr in ganzer Herrlichkeit erfahren, wer-ihr-wirklich-seid und wer ihr sein könnt.

    Δ    1-1-43



 
Es gibt nur einen Grund für alles Leben, nämlich daß ihr und alles, was lebt, diese Herrlichkeit in ganzer Fülle erfahrt.
Alles, was ihr sonst sagt, denkt oder tut, dient diesem Zweck. Es gibt nichts anderes für eure Seele zu tun, und nichts anderes, was eure Seele tun möchte.
Das Wundersame an diesem Sinn und Zweck ist, daß er kein Ende hat.

    Δ    1-1-44



 
Das tiefste Geheimnis ist, daß das Leben nicht ein Entdeckungsprozeß, sondern ein Schöpfungsprozeß ist.
Du entdeckst dich nicht selbst, sondern du erschaffst dich neu. Trachte deshalb nicht danach herauszufinden, wer-du-bist, sondern trachte danach zu entscheiden, wer-du-sein-möchtest.

    Δ    1-1-45



 
Verdammt daher nicht all das, was ihr in dieser Welt als schlecht anseht. Fragt euch vielmehr selbst, was ihr daran als schlecht verurteilt, und was, wenn überhaupt, ihr tun wollt, um es zu ändern.

    Δ    1-1-61



 
Urteilt also nicht über den karmischen Weg, den ein anderer geht. Beneidet nicht den Erfolg, bemitleidet nicht den Mißerfolg, denn ihr wißt nicht, was nach dem Ermessen der Seele ein Erfolg oder Mißerfolg ist. Nennt ein Ding nicht Unglück oder freudiges Ereignis, solange ihr nicht entschieden oder beobachtet habt, wie es genutzt wird. Denn ist ein Tod ein Unglück, wenn er Tausende von Leben rettet? Und ist ein Leben ein freudiges Ereignis, wenn es nichts als Kummer und Leid verursacht hat? Aber selbst darüber sollt ihr nicht richten, sondern eure Meinung für euch behalten und den anderen die ihre lassen.
Das heißt nicht, daß ihr einen Hilferuf ignorieren sollt oder das Drängen eurer eigenen Seele, auf die Veränderung irgendeines Umstands oder Zustands hinzuarbeiten. Es bedeutet, daß ihr, während ihr das tut, was ihr tut, das Etikettieren und Verurteilen vermeiden sollt. Denn jeder gegebene Umstand ist ein Geschenk, und in jeder Erfahrung liegt ein Schatz verborgen.

    Δ    1-1-62



 
Es ist sehr viel leichter, etwas zu ändern, was du tust, als etwas zu ändern, was ein anderer tut.

    Δ    1-1-66



 
In der Welt Gottes gibt es kein "du solltest" oder "du solltest nicht". Tu, was du tun willst. Tu, was dich in einer großartigeren Version deines Selbst widerspiegelt, sie repräsentiert. Wenn du dich schlecht fühlen willst, dann fühl dich schlecht.
Aber richte nicht und verdamme nicht, denn du weißt nicht, warum etwas geschieht oder zu welchem Zweck.
Und denk daran: Das, was du verdammst, wird dich verdammen, und das, was du verurteilst, wirst du eines Tages werden.
Trachte vielmehr danach, jene Dinge zu verändern - oder andere zu unterstützen, die sie verändern -, die nicht mehr dein höchstes Gefühl davon, wer-du-bist, widerspiegeln.
Doch segne alles - denn alles ist Gottes Schöpfung -, indem du das Leben lebst, und das ist die höchste Schöpfung.

    Δ    1-1-70



 
Leidenschaft ist die Liebe, das Sein in Handlung zu verwandeln. Sie treibt die Maschine der Schöpfung an. Sie verwandelt Vorstellungen in Erfahrung.
Leidenschaft ist das Feuer, das uns beflügelt, dem Ausdruck zu geben, wer wir wirklich sind. Verweigere dich nie der Leidenschaft, denn das heißt, dich dem verweigern, wer-du-bist und wer-du-wirklich-sein-willst.
Entsagung verwehrt sich nie der Leidenschaft - Entsagung verweigert sich einfach dem Anhaften an Resultaten. Leidenschaft ist eine Liebe zum Tun. Tun ist erfahrenes Sein. Doch was wird oft als Bestandteil des Tuns erschaffen? Erwartung.
Dein Leben ohne Erwartung zu leben - ohne Bedürfnis nach bestimmten Resultaten -, das ist Freiheit. Das ist Göttlichkeit.

    Δ    1-1-159



 
Du kannst dich nicht einer Sache widersetzen, der du keine Realität beimißt. Wenn du dich einer Sache widersetzt, ist dies ein Akt, mit dem du ihr Leben verleihst. Wenn du dich einer Energie widersetzt, desto mehr Realität verleihst du ihr - ganz gleich, was es ist, dem du dich widersetzt.
Das, wofür du deine Augen öffnest, das, was du wirklich anschaust, das verschwindet. Das heißt, es hört auf, seine illusorische Form aufrechtzuerhalten.

    Δ    1-1-161



 
Im gleichen Sinn ist Gottes größter Moment der Augenblick, in dem ihr erkennt, daß ihr keinen Gott braucht.

    Δ    1-1-177



 
Der wahre Meister ist nicht der mit den meisten Schülern, sondern jener, der die meisten Meister hervorbringt.
Der wahre Führer ist nicht der mit den meisten Anhängern, sondern jener, der die meisten Führer hervorbringt.
Der wahre König ist nicht der mit den meisten Untertanen, sondern jener, der die meisten zum Königtum führt.
Der wahre Lehrer ist nicht der mit dem meisten Wissen, sondern jener, der die meisten anderen dazu bringt, über Wissen zu verfügen.
Und ein wahrer Gott ist nicht der mit den meisten Dienern, sondern einer, der am meisten dient und so aus allen anderen Götter macht.

    Δ    1-1-178



 
Dein letztendliches Glück ist unausweichlich. Du kannst nicht nicht "erlöst" werden. Es gibt keine Hölle außer der, daß du dies nicht weißt.

    Δ    1-1-178



 
Denken ist eine harte Sache. Werturteile fällen ist schwierig. Es bringt euch an den Ort der reinen Schöpfung, weil ihr so viele Male sagen werden müßt: "Ich weiß nicht. Ich weiß einfach nicht." Und trotzdem müßt ihr entscheiden, müßt ihr eine Wahl treffen - eigenmächtig.
Eine solche Wahl - eine Entscheidung, die aus keinem vorherigen persönlichen Wissen entsteht - wird reine Schöpfung genannt. Und das Individuum ist sich bewußt, zutiefst bewußt, daß durch das Fällen derartiger Entscheidungen das Selbst erschaffen wird.
Die meisten von euch sind nicht an einer solch wichtigen Arbeit interessiert und würden das lieber anderen überlassen. Und folglich sind sie auch nicht sich selbst erschaffende Geschöpfe, sondern Geschöpfe der Gewohnheit - fremderschaffene Geschöpfe.

    Δ    1-1-235



 
Folglich hast du eine absolut berechtigte Frage gestellt. Warum weitermachen? Warum sich überhaupt auf einen solchen Weg begehen? Was kann bei einer solchen Reise herausspringen? Wo ist der Anreiz? Was ist der Grund?
Der Grund ist lächerlich einfach.
ES GIBT NICHTS ANDERES ZU TUN.
Ich meine damit, daß es das einzige Spiel ist, das es gibt. Etwas anderes verbleibt nicht zu tun. Tatsächlich gibt es nichts anderes, was ihr tun könnt. Ihr tut, was ihr tut, für den Rest eures Lebens - so wie ihr es von Geburt an getan habt. Die einzige Frage ist die, ob ihr es bewußt oder unbewußt tut.

    Δ    1-1-237



 
Gehorsam ist nicht Schöpfung und kann daher niemals Erlösung bewirken.
Gehorsam ist eine Reaktion, wohingegen Schöpfung eine reine, undiktierte, unverlangte Wahl ist.
Reine Wahl bewirkt Erlösung durch die reine Schöpfung der höchsten Idee jetzt in diesem Moment.
Die Funktion der Seele besteht darin, daß sie auf ihr Verlangen hinweist, und nicht darin, daß sie es aufzwingt.
Die Funktion des Geistes besteht darin, daß er hinsichtlich seiner Alternativen eine Wahl trifft.
Die Funktion des Körpers besteht darin, daß er diese Wahl ausagiert.
Wenn Körper, Geist und Seele gemeinsam in Harmonie und in Einheit erschaffen, wird Gott Fleisch.
Dann erkennt sich die Seele in ihrer eigenen Erfahrung.
Dann jubeln die himmlischen Mächte.

    Δ    1-1-264



 

In deinem Leben geschieht nichts - gar nichts -, was nicht zuerst als Gedanke existiert. Gedanken sind wie Magneten, die Auswirkungen anziehen. Der Gedanke ist als verursachendes Moment vielleicht nicht immer so klar und deutlich erkennbar wie zum Beispiel im Fall von: "Ich werde mir eine schreckliche Krankheit zuziehen." Er kann sehr viel subtiler sein (und ist es gewöhnlich auch: "Ich bin es nicht wert, zu leben." - "Mein Leben ist ein ständiges Dilemma." - "Ich bin ein Verlierer." - "Gott wird mich bestrafen." - "Ich habe mein Leben gründlich satt!")

Gedanken sind eine sehr subtile, jedoch extrem mächtige Energieform. Worte sind weniger subtil, sind dichter. Handlungen weisen die dichteste Energie auf. Handlung ist Energie in massiver physischer Form, in wuchtiger Bewegung. Wenn ihr ein negatives Konzept wie "Ich bin ein Verlierer" denkt, aussprecht und ausagiert, setzt ihr eine gewaltige schöpferisch Energie in Bewegung. Da ist es dann kein Wunder, wenn ihr euch eine Erkältung zuzieht. Und das wäre noch das Geringste.

Es ist sehr schwierig, die Auswirkungen negativen Denkens rückgängig zu machen, wenn sie erst einmal physische Form angenommen haben. Zwar ist es nicht unmöglich - aber extrem schwer. Es bedingt die Aktivierung eines außerordentlich starken Glaubens an die positive Kraft des Universums - ob ihr diese nun Gott, Göttin, den Unbewegten Beweger, Urkraft, Erste Ursache oder was auch immer nennt.

    Δ    1-1-283



 
IHR SEID MEIN LEIB
Was euer Leib für euren Geist und eure Seele ist, das seid ihr für meinen Geist und meine Seele. Und deshalb:
erfahre ich alles, was ich erfahre, durch euch.
So wie euer Körper, Verstand und eure Seele (Geist) eins sind, sind sie auch in mir eins.
So hat Jesus von Nazareth, der wie viele andere um dieses Mysterium wußte, die unveränderliche Wahrheit gesprochen, als er sagte: "Ich und der Vater sind eins."

    Δ    1-1-295



 
Nun will ich euch sagen, daß ihr eines Tages in noch größere Wahrheiten als diese eingeweiht werdet. Denn so wie ihr mein Leib seid, bin ich der Leib eines anderen.
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Ich will sagen, daß eure Wahrnehmung von der letztlichen Wirklichkeit begrenzter ist, als ihr dachtet, und daß die letztliche Wahrheit grenzenloser ist, als ihr euch vorstellen könnt. Ich gewähre euch einen winzigen Einblick in die Unendlichkeit - und in die unendliche Liebe. (Einen größeren Einblick könntet ihr in euren Realität nicht aushalten. Ihr seid kaum fähig, diesen zu ertragen.)
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Gott ist mehr, als ihr euch vorstellt. Vorstellung ist mehr als Gott. Gott ist die Energie, die ihr Vorstellungskraft nennt. Gott ist Schöpfung. Gott ist der erste Gedanke. Gott ist die letzte Erfahrung. Und Gott ist alles dazwischen.

    Δ    1-1-296



 
Du bist bereits ein Gott. Du weißt es bloß nicht.
Habe ich nicht gesagt: "Ihr seid Götter" ?

    Δ    1-1-301



 
Sex ist auch heilig - ja. Aber Freude und Heiligkeit vertragen sich miteinander (sind tatsächlich dasselbe), und viele von euch denken, daß dies nicht der Fall ist.
Die Moralvorschriften, die religiösen Schranken, die gesellschaftlichen Tabus und die emotionalen Konventionen, die von euch um den Sex herum errichtet wurden (übrigens auch um die Liebe - und alles im Leben), haben euch faktisch jeglicher Möglichkeit beraubt, euer Sein zu feiern.
Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch eigentlich immer nur eines gewollt: lieben und geliebt werden. Und seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch alles in seiner Macht Stehende getan, um dies unmöglich zu machen. Sex ist eine außergewöhnliche Ausdrucksform von Liebe - Liebe zu einer anderen Person, Liebe zum Selbst, Liebe zum Leben.
Daher solltet ihr ihn lieben! (Und ihr tut es - ihr könnt nur niemandem sagen, daß ihr es tut; ihr wagt nicht zu zeigen, wie sehr ihr ihn liebt, um nicht als pervers bezeichnet zu werden. Doch dieser Gedanke ist es, der pervers ist.)

    Δ    1-1-308



 
Die Art und Weise, in der wir etwas betrachten, erzeugt oder bewirkt, wie wir es sehen.
Die Betrachtungsweise schafft die Wahrnehmung.

    Δ    ZiG-8-57



 
Es ist unmöglich, dass du ohne Gott lebst oder stirbst, aber es ist nicht unmöglich, dass du denkst, du würdest es tun.

    Δ    ZiG-1-12



 
Du kannst dir EINBILDEN, dass Dinge geschehen, die deinem Willen nach nicht geschehen sollen. So ist es aber in Wirklichkeit nicht; es erlaubt dir bloß, dich für ein Opfer zu halten.
Nichts hält dich in deiner evolutionären Entwicklung stärker zurück als dieser eine Gedanke. Der Gedanke oder die Vorstellung, zum Opfer geworden zu sein, ist ein sicheres Zeichen von beschränkter Wahrnehmung. In Wirklichkeit kann es das nicht geben, dass du zum Opfer gemacht wirst.

    Δ    ZiG-1-24



 
Die Schritte und Prinzipien (1-5)

Schritt 1: Werden Sie sich über den Sinn und Zweck Ihres Lebens klar.
Prinzip 1: Das Leben ist ohne Sinn, und das ist Gottes größtes Geschenk an uns.
Schritt 2: Übersetzen Sie den von Ihnen bestimmten Sinn vom Tun ins Sein.
Prinzip 2: Sie sind ein menschliches Wesen, kein menschliches Tun.
Schritt 3: Machen Sie sich nun augenblicklich den von Ihnen beschriebenen Seinszustand zu Eigen, ganz gleich, was Sie tun.
Prinzip 3: Alles, was Sie sind, sind Sie, weil Sie beschließen, es zu sein.
Schritt 4: Achten Sie auf Opposition und betrachten Sie sie als günstige Gelegenheit.
Prinzip 4: Sobald Sie entschieden haben, wer und was Sie sind, kommt alles in den Raum, was im Gegensatz dazu steht.
Schritt 5: Lassen Sie die Form sich selbst erschaffen.
Prinzip 5: Sein wird Form.

    Δ    BLW-93



 
Die Schritte und Prinzipien

Prinzip 6: Leben ist Bewegung.
Prinzip 7: Alle Bewegung ist Veränderung.
Prinzip 8: Die Perspektive erschafft Realität.
Prinzip 9: Alle Veränderungen ist Schöpfung.
Schritt 1: Erkennen Sie Ihr Selbst als den Schöpfer/die Schöpferin all dessen an, was Sie neu erschaffen möchten.
Schritt 2: Erledigen Sie Ihre unerledigten Angelegenheiten.
Prinzip 10: Keine Schöpfung ist böse, kein Schöpfer ist schlecht.
Prinzip 11: Nichts ist von Bedeutung, nichts hat irgendeine Bedeutung.
Schritt 3: Entscheiden Sie, was jetzt für Sie wahr ist.
Prinzip 12: Die bewusste Wahl erschafft neues Bewusstsein. Neues Bewusstsein erschafft neue Erfahrung.
Schritt 4: Entscheiden Sie, was für Sie in der Zukunft wahr sein wird.

    Δ    EDN-124